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Angedacht - Spitzenspiel

16. November 2018 10:45 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto:Bruno Aguirre, unsplash

Eine ganz besondere Nachspielzeit

Zwei Mal im Jahr treffen die Kontrahenten des deutschen Spitzenfußballs in der Bundesliga aufeinander. Die stets mit Spannung erwarteten Begegnungen werfen schon Wochen vor Anstoß der Partien bundesweit ihre Schatten voraus.

Die in den Handel gegebenen Eintrittskarten sind in kürzester Zeit restlos vergriffen. Der Schwarzmarkt beginnt zu florieren und treibt an so mancher Stelle seine Stilblüten. Der jeweils zuständige Polizeipräsident hat die unsägliche Aufgabe, das Spiel in seinem Hoheitsgebiet auf evtl. Sicherheitsrisiken zu überprüfen und einzuordnen. Am Polizeiaufgebot kann man ermessen, in welchem Maße die Stimmung bei den Fans bereits vor dem Spiel aufgeheizt ist. Sportliche Aspekte treten in diesem Stadium nahezu in den Hintergrund.

Szenenwechsel: Der Sohn Gottes kam auf die Erde um seine Schöpfung von der selbst aufgeladenen Schuld zu befreien.

Seine Ankunft wurde schon seit Jahrhunderten erwartet. Da für sein Kommen weder ein Zeitplan noch irgendwelche öffentlichen Vorkehrungen getroffen werden konnten, nahmen nur vergleichbar wenige Menschen seine Ankunft zur Kenntnis.

Um es mit dem o.g. Spiel zu vergleichen, erst nach dem ‚Anpfiff’, also dem Beginn des Wirkens von Jesus Christus, trat seine Vorhaben langsam aber sicher ins Rampenlicht. Seine Worte, seine Taten und sein Vorbild entwickelten sich in rasender Geschwindigkeit  zum Gesprächsthema Nummer eins. Jesus war in aller Munde.

Begegnungen mit ihm, wie etwa die Bergpredigt, wurden für die Menschen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Anders als bei dem o.g. Fußballspiel, trat er allerdings keinem Kontrahenten gegenüber. Es gab auch keine Eintrittskarten zu total überhöhten Preisen. Im Gegenteil, er versorgte die Menschen sogar mit Nahrung, heilte und segnete sie. Sein Wirken wurde auch nicht nach 90 Minuten durch einen Pfiff beendet.

Anders als bei einem Spitzenspiel in der Bundeliga, das z.B. mit einem langweiligen 0:0 endete, gerät Jesus und sein Wirken auch nach nahe zu 2.000 Jahren nicht in Vergessenheit.

Im Gegenteil, seine Nachfolger wünschen sich, dass seine Ideen, Worte und die Beziehung zu ihm nie enden.

Eine gesegnete Zeit

Manuel Bendig

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