Freizeitbericht 2012 Schweden

 

„Willst du mich rollen?...“, wer diesen Spruch kennt war auf der Teenagerfreizeit 2012 in Schweden dabei! Am Dienstag, den 17.7.12 sind wir mit Marc, Vivi, Anette, Bruni und René, bei strömendem Regen alle in drei Kleinbussen losgefahren. Marc, Vivi, Anette und René wechselten sich beim Fahren ab und haben uns sicher nach Dänemark in die Nähe Kopenhagens gebracht. Beim Tagesabschluss an der Meerjungfrau sagte uns Marc, dass wir eine Aufgabe haben für diese Freizeit: jeder soll sich so einbringen, dass wir alle als gesamte Freizeitmitfahrer eine schöne Freizeit erleben können. In der Adventgemeinde in Naerum verbrachten wir, alle noch aufgedreht, unsere erste Nacht. Die lange Fahrt hatte auch uns zu schaffen gemacht und so war, für eine erste Nacht, recht schnell Ruhe eingekehrt und alle konnten schlafen.

Nach kurzem Sachen zusammenpacken ging es weiter nach Schweden, und da waren wir auch schon in Asljunga. Nach nahezu ewigen Zimmer auf- und umverteilen konnte jeder sein Zimmer beziehen. Die Jungs schliefen in einem Achter-, einem Dreier- und einem Zweierzimmer. Die Mädchen in einem Vierer-, Dreier- und Zweierzimmer. Der erste Tag wurde noch von den Jungs genutzt, den zum Grundstück gehörenden Fußballplatz auszuprobieren. Ausnahmslos jeder hatte danach schlammige Klamotten, weil es die Wochen davor nur geregnet hatte.

Am Tag darauf wurde der Fußballplatz wieder voll und ganz ausgenutzt, außerdem konnten wir morgens einer Morgenandacht von Joshua und Benni lauschen. Jeden Morgen hat jemand anderes von den Teilnehmern einen „Start in den Tag“ gestalte; die einen haben selbst geschriebene Andachten vorgelesen, die anderen eine passende Andacht aus einem Andachtsbuch. Viele der Andachten haben die Teens berührt und ihnen das gegeben, was sie brauchten. Es war eine schöne Erfahrung zu sehen, wie gleich wir doch alle sind!

Die ganze Freizeit über hatten mir nach dem Frühstück eine Worshipzeit und Bibelgesprächsgruppen.  Jeden Tag haben wir uns in kleinen Gruppen zusammengesetzt und über die Wunder Jesu geredet. Unter anderem als er Wasser in Wein verwandelt hat, Dämonen ausgetrieben hat oder auf dem Wasser gelaufen ist. Mit Begeisterung haben wir zugehört, Bibel gelesen und viel Neues gelernt, aber altes, also das was wir schon wussten, neu verinnerlicht. Vorab hatten sich Jeremy, Daniel, Jonas, Sebastian und Julian bereit erklärt, als Band zu fungieren und haben uns die ganze Freizeit über musikalisch begleitet. Vivi hat die Band geleitet und für Ordnung gesorgt, sonst hätten wir wohl nie ein Lied auf die Reihe bekommen. Die gesamte Band hatte die Ehre, das neue Mottolied „Let‘s move with Jesus“ das aller erste Mal zu proben und mit den  Teens zusammen zu spielen und zu singen.

In der Nähe unserer Unterkunft war ein See. Zu unserem Einstieg hatten wir nur einige Hundert Meter zu laufen und viele waren beinahe täglich schwimmen. Sogar eine Schwimmtour zu einem Sprungturm am anderen Ufer haben wir beinahe jedes Mal unternommen.

An mehreren Tagen sind wir raus aus unserem Ferienort: einmal ging‘s an die Ostsee und dann noch in zwei schwedische Städte: Malmö und Helsingborg. Wir haben an einem Abend Spontantheater gespielt, an zwei Abenden auch Filme geguckt, es gab einmal Stockbrot am Lagerfeuer und beim Galaabend waren wir zu Gast am schwedischen Köngishaus.

Der absolute Höhepunkt der Freizeit war dann die Taufe von Luca! Wir hatten alle unsere Motto-T-shirts angezogen, um deutlich zu machen, worum es geht: mit Jesus zu gehen! Marc machte in seiner Ansprache deutlich, dass uns absolut nichts von Gottes Liebe trennen kann. Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein? Und so gingen wir im Fackellicht „Our God“ singend zum See und Luca übergab sein Leben Jesus! Was für ein Abend!

Nach gut zwei Wochen Worship, Fußball, Erlebnisen aller Art, Gemeinschaft, bestem Essen, Anbetung, Bibel-Studium und guter Laune sind wir auch schon wieder zurück gefahren. In Hamburg haben wir dann noch eine Nacht übernachtet und wurden dort herzlich aufgenommen – sogar das Abendessen war schon vorbereitet.

Am Montag kamen wir wieder in Deutschland an. Maria hatte sich schon in Hamburg von uns verabschiedet. Es war traurig jedem, den man in zwei Wochen als (neue(n)) Freund oder Freundin kennen lernen durfte, tschüss zu sagen. Viele von der Freizeit halten auch jetzt noch Kontakt zueinander und es ist schön, dieses Gemeinschaftsgefühl nicht verloren zu haben!

Es war eine unglaublich schöne Freizeit, auch wenn sie ihre Ecken und Kannten hatte (:

Julian Martin, Marc Trautvetter