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Angedacht - Schicksal

05. Januar 2018 13:00 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto: Bernd Kasper - pixelio.de

Über die Beziehung zu Gott

„Auf! Abermals ein neues Jahr. Wieder eine Poststation, wo das Schicksal die Pferde wechselt.“ So lautet ein Ausspruch des englischen Dichters Lord Byron aus dem 18. Jahrhundert.

Die einen sagen Schicksal, andere sprechen vom  Los, Omen, Kismet usw. Gemeint sind die Ereignisse in unserem Leben, die entweder von göttlichen Mächten vorherbestimmt sind, von irgendwelchen, nicht näher bestimmten Kräften auf uns einwirken oder einfach durch ‚Freund’ Zufall bewirkt werden. Eines haben allen Formulierungen gemein, der Mensch hat auf das Geschehen keinerlei Einfluss.

Es sind die Unfälle, für dessen Ursache man keinerlei Erklärungen findet, die Krankheiten, die einen trotz gesündestem Lebensstil treffen. Oder  der Gen-Defekt, der nur einen von  zigtausend Menschen trifft – ohne Erklärung. Zufall eben?

Neben dem Negativen Erleben gibt es natürlich auch positive, schicksalsträchtige Ereignisse, z.B. die Begegnung von Menschen, die für den Rest ihres Lebens nachhaltig positiv wirkt. 

Dem gegenüber stehen Mächte, von denen Menschen meinen, glauben oder zu wissen scheinen, die das Leben, meist aus der Ferne, betrachten und steuern.

In der Bibel stellt sich den Menschen ein Gott vor, der ihnen gegenüber wohlgesonnen ist. Sie spricht von einem persönlichen, liebevollen und liebenden Gott.

In der Regel wird dabei den Menschen eine freie Entscheidung ihres Denkens und Handelns zugesprochen.

Und dennoch bleibt ein Rest von Unsicherheit, weil wir eben nicht für alle Wechselfälle des Lebens eine Erklärung finden.

Deshalb ist es, gerade zum Beginn eines Jahres, notwendig, sich wieder neu  auf eine persönliche Beziehung zu diesem Gott einzulassen. Sein Vertrauen darauf zu schärfen, dass alles, was geschieht, an Gott nicht vorbei geht. Heißt  in Geduld die Hoffnung nicht aufzugeben, das ER eingreift, für uns. (Hebräer 10)

Eine gesegnete Zeit

Manuel Bendig

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