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Angedacht - Auktion

17. November 2017 10:00 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto: wikipedia.org

Gedanken über den Wert der Nachfolge

Das namhafte Auktionshaus Christie’s hat in dieser Woche das teuerste Kunstwerk aller Zeiten versteigert. Dabei handelt es sich um ein 65x45cm großes Bild, das Leonardo da Vinci zugeschrieben wird.

Für sage und schreibe 450 Millionen Dollar (ca. 382 Millionen Euro) wechselte das Gemälde den Eigentümer.

Eine Schlagzeile dazu lautete: „Rekordsumme für Jesus Christus“

Einmal ganz abgesehen davon, wie man den Verkauf, oder die Verkaufssumme einordnet, bietet diese Nachricht eine wunderbare Steilvorlage um (neu) über den Wert nachzudenken, den man Jesus (gemeint ist natürlich nicht das Gemälde) beimisst.

Judas hatte Jesu seinerzeit für 30 Silberstücke, je nach Deutung, ein Wert von bis zu 10.000 Euro, verraten. Der unbekannte Gewinner der Auktion legt ‚mal eben’ das 450fache auf den Tisch.

Der Vorbesitzer, ein russischer Milliardär hatte das Werk vor vielen Jahren  für 108 Millionen Euro gekauft. Er macht mit Jesu einen ca. 2,5fachen Gewinn.

Dabei ist es doch Jesus, bei dem die Bibel davon spricht, dass er den Preis für unsere Erlösung bezahlt hat (Röm 3,23ff).

Die Frage, die für mich heute bleibt, ist, wie viel bin ich bereit (für) Jesus zu geben? Dabei stellt sich nicht die Frage nach einem Preis, den ich bereit bin, in Euro oder Dollar zu zahlen.

Jesus ist es, der den Preis für jeden von uns festlegt. Mehrfach spricht er davon, dass das Himmelreich, also die enge Verbindung mit und zu ihm, so wertvoll ist, dass seine Nachfolger auf alles, was sie besitzen, verzichten müssen.

Dass es dabei nicht darum geht, dass Jesu Jünger nur noch unter Brücken schlafen, ist wohl jedem klar. In Matthäus 6,33 erklärt Jesus was er meint, nämlich, dass wir IHN an die erste Stelle unseres Lebens stellen. Nicht nur ein Bild, dass in unserem Wohnzimmer hängen könnte.

Eine gesegnet Zeit!

Manuel Bendig

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