News

Angedacht - Ehre, wem Ehre gebühret!

03. Februar 2017 12:00 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Manuel Bendig

Ehre, wem Ehre gebühret, ein Sprichwort, das mich meine Großmutter lehrte. Als ich nach meinem Schulabschluss eine Ausbildung in einer beamtengeprägten Verwaltung begann, waren es die ersten Worte, die mir der Leiter der Verwaltungsstelle eindringlich, mit forderndem Blick ans Herz legte. Bei einem späteren Ereignis, wurde ich zu Unrecht beschuldigt. Da ist mir dieses Sprichwort wieder begegnet. Ich sollte einen Fehler eingestehen, den ich nicht begangen hatte - allein, weil mein Dezernent meinte, es wäre eine Ehrerbietung, die ich ihm gegenüber schuldig wär. Spätestens da wird klar, dass Ehre, nicht etwas mit einem Amt, einer Stellung oder hohen Besoldungsstufe zu tun hat.

 

In der Bibel bekommt das Sprichwort eine ganz andere, halt göttliche Bedeutung. Dass Gott die Ehre gebührt, weil er der Schöpfer und alleinige, lebendiger Gott ist, das wird bereits auf den ersten Seiten der Bibel deutlich. Dass die Menschen sich zu allen Zeiten in den unterschiedlichsten Arten bemühten dieser Ehre durch Worte, Gesten und Taten gerecht zu werden, davon zeugen unzählige Berichte.

 

Eine weitere Bedeutung von Ehre wird darin deutlich, dass Gott neben der Ehre, die wir ihm gegenüber an den Tag legen sollen, diese auf den Mitmenschen erweitert. Jesus verdeutlicht, dass die Ehre, die wir anderen Menschen entgegenbringen sollen, von der Bedeutung her, der Ehrerbietung Gott gegenüber gleich ist.

 

Bevor du jetzt deine Stirn in Falten legst, Jesus nennt diese Art der Ehrerbietung Liebe! Liebe Gott von ganzem Herzen...! Das andere ist dem gleich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! (Math. 22,34ff). Ehre, wem Ehre gebühret! Gott zu aller erst!, und dem gleich, jeden Menschen! 

Ich finde, das ist es wert, darüber (neu) nachzudenken, wie sich dieser Gedanke in meinem Alltag umsetzen lässt.

Eine gesegnet Zeit!

Manuel

teilen |

zurück zu News