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Angedacht - Heute schon gejubelt?

16. Dezember 2016 11:15 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de

Der Himmel begrüßt den Tag in einer fantasievollen Komposition von Sonnenaufgang, frostigem Reif auf den Wiesen und klarer Winterluft. Trotz der Minusgrade ist dieser Anblick ein Jubeln wert.

Das frisch geborene Baby liegt friedlich nuckelnd in seiner Kuschelecke. Für seine noch fremde Umgebung scheint es  keinen Sinn zu verschwenden. Mit seinen süßen Grimassen und dem noch unkontrollierte Knurren zieht es die Menschen in seinen Bann. Trotz des wenigen Schlafes und der Mühen, die ein Neugeborenes mit sich bringt, ist der Jubel der Familie riesengroß!

Die vergangenen Monate der Ungewissheit, der Schmerzen und endlos scheinenden medizinischen Eingriffe liegen hinter ihm. Die Blutwerte erlauben eine positive Prognose. Die Befunde weisen keinen weiteren  Befall durch die todbringenden Krankheit auf.   Trotz der Schmerzen, der Ungewissheit und der noch immer sichtbaren Nebenwirkungen, ist der befreiende Jubel im Gesicht des gezeichneten Patienten nicht zu überhören, geschweige denn zu übersehen.

König David hat in seinen Psalmen sowohl die Tiefen, als auch die Höhen (s)eines Menschseins bis in die kleinsten Feinheiten eindrucksvoll beschrieben. Sein überzeugend formuliertes Fazit ist immer und immer wieder, dass der, der uns in allem begleitet und in seiner Hand hält, der einzige Grund für seinen Jubel ist.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine neue Woche, in der wir diesem Fazit des Psalmschreibers folgen. Eine Zeit, in der wir das  Gute suchen um dem, der uns begleitet, zuzujubeln um ihm trotz Kälte, Mühen und Nebenwirkungen unseren Dank zu sagen.

Eine gesegnete Zeit

Manuel

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