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Angedacht - Heute schon gejammert?

09. Dezember 2016 12:00 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Klaus-Uwe Gerhardt, pixelio.de

Ein Artikel in FOCUS online hat mich zum Nachdenken über mein eigenes Verhalten angeregt. Es geht um das Jammern. Die Frage an den Leser, welcher Jammertyp er denn wäre, hat mein voreiliges Schmunzeln ganz schnell wieder vertrieben.

Es sind so viele kleine und durchaus auch große Dinge des Lebens, die mich immer wieder zum Jammern verleiten. Vom Wetter über die fehlenden Parkplätze in der Stadt, bis hin zum lautstarken Jammern über die ständigen Schmerzen und Wehwehchen, oder Schicksalsschläge, die einen immer mal wieder ereilen, irgendwie stecke ich immer wieder mittendrin, in der 'Gebetsmühle' des Jammerns.

Das ganze geschieht nicht, weil ich mir beim morgendlichen Aufstehen vornehme den Tag mal wieder so richtig rumzujammern. Irgendwie bleibt der Eindruck hängen, dass das Jammern zum Leben so dazugehört, wie Essen und Trinken. Es scheint ein fester Bestandteil von mir zu sein.

Paulus, der aus unserer Sicht in seinem Leben so manchen Grund zum Jammern hatte, fordert uns zu genau dem Gegenteil auf: „Freuet euch und abermals sage ich euch, freuet euch!“ (Philipper 4:4)

Es wäre für mich, und sicher auch für alle Leser gut, wenn wir den Rest des Jahres, uns gegen das Jammern entschieden. Wir könnten uns ganz bewusst für den biblischen Entwurf der Freude entscheiden.

Wenn Paulus uns dazu aufruft, freudig zu sein, dann ist es einzig und allein unsere Entscheidung, es bedarf keiner Therapie oder des Einsatzes von Medikamenten, dem Aufruf folge zu leisten. 

In diesem Sinne wünsche ich uns eine gesegnete und freudige neue Woche, in der wir durch unsere Freude auch andere ‚Jammerlappen’ mitreißen können.

Manuel

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