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Angedacht - Echt Schaf!

11. November 2016 11:15 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Gerhard Hermes - pixelio.de

In meinem Urlaub sind mir an jeder Ecke kleine Schafherden begegnet. An den unmöglichsten Orten waren sie anzutreffen, diese Wollknäule auf vier Beinen in den unterschiedlichsten Farbvarianten.

In den meisten Fällen erweckten die Herden den Eindruck, als seinen sie irgendwo ausgesetzt worden. Mutterseelen allein versuchten sie zwischen Steinen, Geröll und Sand etwas essbares zu finden.

Der Vergleich zu dem biblischen Bild des Schafes und seines Hirten kam mir in den Sinn. Wobei auf einen Christen, der getreu des biblischen Textes als Nachfolger Jesus oder als Kind Gottes bezeichnet wird,  doch eher das Bild des gut ausgebildeter Schäferhundes, eines intelligenter Delfins oder majestätischen Adlers passen würde!?

Der gute alte Psalm 23 bringt mich dann doch wieder auf den Boden der Realität zurück. David konfrontiert uns mit unseren Schwächen, mit unserer Hilfsbedürftigkeit. Er zeigt auf, dass es die Stärke, die Macht und vor allem aber die fürsorgende Liebe des Hirten ist, die meinem Leben Wegweisung und Stärke verleiht.

Dafür benutzt David im zweiten Teil des Psalms das Bild des Hirtenstabes. Entgegen der Befürchtung, dass der Hirte die Schafe durch Schläge mit seinem Stab führt, erklärt David, dass es bei der Führung Gottes um Schutz und Trost geht.

Bei den eingangs beobachteten Schafherden waren es ab und zu mal bellende Hunde, die die Herde zusammenhielten. Aber immer war es ein Hirte, der durch seine Präsenz und seinen Weitblick die Herde begleitete. So, wie es Gott heute auch mit uns tut!

Allen Lesern wünsche ich eine gesegnete Zeit, in der wir mit Seinem Schutz und Trost rechnen.

Manuel

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