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Angedacht - Augen auf!

21. Oktober 2016 10:44 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: ger.hardt - pixelio.de

Kennst du das: dir begegnet beim Lesen eine Geschichte in der Bibel, die du irgendwann schon einmal gelesen hast. Beim nochmaligen Lesen fallen dir nun Worte auf, die dich weiter berühren. Sie lassen dich nicht mehr los.

So ist es mir ergangen, als ich die Geschichte von ‚Joschafats’ Sieg über die Ammoniter und Moabiter las (1. Chronik 20). Gegen das Volk Gottes zog eine Übermacht von Soldaten. Die Anzahl war so groß, dass Joschafat zu Gott betete: „Herr, du Gott unserer Väter, bist du nicht Gott im Himmel und Herrscher über alle Königreiche der Völker?..“.

Weiter erklärt er Gott ihr ausweglose Lage. „...in uns ist keine Kraft gegen dies große Herr. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir.“

Ihre Lage ist ausweglos. Sie sind am Ende ihres Lateins. Sie müssen sich eingestehen, das ihre Kraft nicht ausreicht. Der König hält aber fest, dass ihre Augen auf Gott gerichtet sind.

Voller Vertrauen gestehen sie sich und Gott gegenüber  ihre Ohnmacht ein. In ihrer Hilflosigkeit bleibt ihnen nur eines übrig: Sie richten ihren Blick auf Gott.

Worauf richtest du deinen Blick, besonders dann, wenn es brenzlig wird? Wenn du in der Zwickmühle steckst, nicht ein noch aus weißt, wohin geht dein Blick?

Gott nimmt sich des Problems an. Er schickt sein Volk den Feinden entgegen. In dem von Gott vorgegebenen Tal angekommen, bietet sich dem Volk Gottes ein ungeheurer Blick auf die Feinde. Alle Soldaten liegen Tod vor ihnen in dem Tal.

Weil das Volk auf den Herrn sah, nicht auf die eigene Kraft, gute Idee oder die guten Erfahrungen der Vergangenheit.

Ich wünsche allen Lesern eine gesegnete Zeit, in der euer Blick stets auf den Herrn gerichtet ist.

Manuel

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