News

Freikirche wehrt sich gegen ungerechtfertigte Vorwürfe

31. August 2016 13:14 von rg/bs | Kategorie: Bayern, BMV, BW, Hansa, Jugend, Jugendkongress, MRV, NIB, NRW

Seit einigen Wochen sind E-Mails und Beiträge in den Sozialen Medien im Umlauf, die vor dem „E1NS“-Jugendkongress der Adventjugend in Deutschland vom 30.09.-03.10.16 in Kassel warnen und sogar empfehlen, die Teilnahme daran wieder abzusagen. Die Kritik entzündete sich an Sam Leonor, einem der vier Sprecher. Mittlerweile gerieten daneben auch das internationale „The ONE“-Projekt und iCOR ebenfalls unter Generalverdacht.

Als Leiter der Adventjugend und als Leiter der Freikirche weisen wir die erhobenen Vorwürfe und Beschuldigungen in aller Deutlichkeit zurück. Es macht uns betroffen zu sehen, wie eine „Fingerzeige-Fraktion“ als selbsternannte Wächter über den in ihren Augen „wahren Adventismus“ mit Beschuldigungskampagnen und Verschwörungstheorien ordinierte und beglaubigte Prediger unserer Gemeinde in den Schmutz zieht und das Gewissen von jungen Menschen belastet.

Dabei geht es in keiner Weise darum, dass es nicht legitim ist Kritik und Bedenken zu äußern. Dazu gibt es im Rahmen unserer Kirche zahlreiche Wege und Räume. Es wäre z.B. angemessen gewesen, den direkten Kontakt mit den Veranstaltern zu suchen und Fragen direkt mit ihnen zu klären, bzw. Eingaben oder Anträge an die verantwortlichen Gremien zu stellen.

Als absolut unangebracht erachten wir es, Menschen und Projekte mit einem „trojanischen Pferd“ zu vergleichen, das der Adventgemeinde aus Sicht der selbsternannten Warner in massiver Weise „Mystizismus und Spiritismus“ unterjubeln will. Auch den Vorwurf, adventistische Lehren lächerlich zu machen oder offen abzulehnen, weisen wir zurück. Es ist unserer Ansicht nach unchristlich und unfair, mit diesen Begriffen als „Rauchbomben“ zu operieren, da sie weder definiert noch stichhaltig begründet werden, aber beim Leser zahlreiche negative Assoziationen auslösen.

Vor allem ist es unethisch und verleumderisch, Pastoren, Veranstaltern und Projektleitern Motive zu unterstellen, die eine bewusste Irreführung der Gemeinde zum Inhalt haben und diese als Tatsachenbehauptung zu verbreiten.

Ellen White hat dazu eine ziemlich eindeutige Position:

„Christusähnliche Liebe nimmt die wohlwollendste Interpretation bezüglich der Motive und Taten von anderen an. Sie zerrt nicht unnötigerweise ihre Fehler in die Öffentlichkeit; sie lauscht nicht begierig negativen Berichten, sondern versucht die guten Qualitäten des anderen bewusst zu machen.“ (AA 319.2, Übersetzung W. Dullinger)

Fakt ist, das Sam Leonor das volle Vertrauen der Jugendabteilung der Generalkonferenz genießt. Er war Sprecher beim letzten Oshkosh-Camporee mit 50.000 Teilnehmern, bei dem auch Ted Wilson und viele andere GK Administratoren anwesend waren. Es gab großes Lob für seinen geistlichen Dienst. Er war auch offizieller Sprecher der GK im Rahmen der IMPACT San Antonio-Jugendevangelisation während der GK 2015 und ist für den Jugendkongress in Valencia 2017 von allen Jugendabteilungsleitern der Verbände in EUD und TED zum Hauptverkündiger bestimmt worden.

Die Initiatoren des „THE ONE“-Projekts sind alle Angestellte der Kirche und ordinierte Pastoren in einer Adventgemeinde. Sämtliches Material dieses Projekts ist online frei erhältlich, sodass sich jeder ein Bild davon machen kann.

Wir ermutigen alle Jugendlichen den Rat des Apostels Paulus in 1. Thessalonicher 5,21 zu beherzigen: Prüft aber alles und das Gute behaltet.

Kommt nach Kassel und macht Euch selbst ein Bild. Lasst Euch begeistern von Gottes Wort und von Verkündigungen, die davon erzählen, welche Veränderung es im Leben von Menschen bewirkt hat. Informiert Euch in den Workshops, welche Inhalte in Eurer Kirche vertreten werden und diskutiert im direkten Gespräch mit den verantwortlichen Leitern der Gemeinde Eure Fragen und Positionen.

 

Hannover / Ostfildern, 29.08.2016

 

Die Vorstände von NDV und SDV

Johannes Naether, Werner Dullinger, Friedbert Hartmann, Jochen Streit, Dieter Neef

 

Die Leitung der Adventjugend

Ruben Grieco, Bert Seefeld

teilen |

zurück zu News