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Angedacht - Super-Papa

05. August 2016 10:30 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Charles Wiesengrün

In der Todesanzeige steht es in großen, fett gedruckten Lettern. ‚Wir beklagen den Tod unseres liebenswerten, fürsorglichen und warmherzigen Vaters...’

An seinem Grab stehen Dutzende von Menschen, vereint in ihrer Trauer um einen Menschen, den alle mochten. So hört man es später auch während des anschließenden Beisammenseins bei Kaffee und Kuchen. Ein Sohn fasst all das Gesagte zusammen: „...er war ein Super-Papa!“

Welcher Vater hört solche Lobeshymnen nicht gern? Und wer nimmt das nicht mit einem halbwegs neidischen Ohr wahr, wenn jemand so tituliert wird?

Jesus ist es, der uns diesen Vergleich mit dem ‚Super-Papa’ in Beziehung auf Gott, seinen Vater näher bringt. In seinem Gebet in Getsemani, dort, wo es ums ‚Eingemachte’ geht. Wo er in dem Wissen, dass die kommenden Stunden die wichtigsten seines Lebens sein werden, sich an seinen Vater wendet. Da verwendet er Abba, die aramäische Form des Wortes Vater, die eine besondere Nähe zu seinem Vater kennzeichnet.

Paulus ist es später (Galater 4,6), der die Nachfolger Jesu als Kinder Gottes bezeichnet. Auch er verwendet dieses Bild des Vaters, der uns, seinen Kindern ganz nahe steht.

Im Gegensatz zu dem eingangs erwähnten ‚Super-Papa’ ist Gott lebendig. Er wendet sich uns immer wieder zu. Stets ist er auf der Suche nach uns. Er begleitet uns und wünscht sich nichts mehr, als dass wir uns ihm zuwenden.

Eine gute Gelegenheit, dies in der nächste Woche zu tun, oder?!

Eine gesegnete Zeit!

Manuel

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