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Angedacht - Legende

22. April 2016 11:30 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Manfred Brueckel

In den letzten Wochen sind zwei berühmte und erfolgreiche Musiker gestorben. Die Medien haben sie unabhängig davon, ob die beiden den Musikgeschmack der weiten Bevölkerung getroffen haben, für ihr Lebenswerk gelobt und gleichzeitig ihren Tod betrauert. Eine Zeitung bezeichnet den Musiker Prince als eine ‚Legende, die gegangen’ ist.

Mancher fragt sich, wie er zur Legende wird. Und wenn es nicht klappt, dann wird auch mal vor Hauen und Stechen nicht halt gemacht. Dem gegenüber steht der Wunsch nach außergewöhnlichen Leistungen. Etwas zu bewirken, was herausragend ist.

Das Verfolgen von besonderen Leistungen und das Streben nach Macht liegt häufig sehr dicht beieinander. Ein Unterschied ist nur schwer auszumachen.

Dabei gilt, dass beim Streben nach Macht und Anerkennung man   sich stets selbst im Fokus hat. Der Mensch, der sich seiner von Gott verliehenen Gaben und Fähigkeiten bewusst ist, wird stets den im Fokus haben, der ihn befähigt hat.

Der Wunsch nach besonderen Leistungen ist also nicht per se das Problem. Es ist allein die Frage, wer in meinem Fokus steht. So gesehen ist das Verfolgen von Zielen und das erfolgreiche Umsetzen von Gaben und Fähigkeiten etwas Wunderbares. Allein, wenn mein Blick nur auf mich, auf meine Leistung, und die dadurch errungene Macht  gerichtet ist, gerät das Leben aus der Balance. Es droht am Ziel vorbei zu laufen.

„Spielt es in tausend Jahren eine Rolle, welchen Titel du erworben hast? Nein, aber dann ist es im wahrsten Sinne des Wortes wichtig, wessen Kind du bist!“*       Matthäus 6:33

Eine gesegnete Zeit!

Manuel

 

*Max Lucado, ‚The applause of heave, USA 1999

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