News

Angedacht - Geburtsurkunde

26. Februar 2016 10:30 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: wkimedia.org

Der ersehnte Moment, in dem ein neuer Erdenbürgen das Licht der Welt erblickt, lässt Strapazen, Sorgen und Fragen erst einmal in den Hintergrund treten.

Damit aus dem Säugling ein Bürger wird, bedarf es als nächstem Schritt einer Geburtsurkunde. Damit kann man nachweisen, dass man existiert, so lustig das auch klingen mag.

Sind die letzten Minuten des Lebens abgelaufen, haben die Hinterbliebenen einiges zu klären. Um z.B. eine Sterbeurkunde erhalten zu können, müssen sie die Geburtsurkunde des Verstorbenen vorlegen.

Jesus vergleicht die Voraussetzung, um in das Reich Gottes zu kommen mit einer Geburt. Wie können nun Menschen, die nach den Worten Jesu neu geboren wurden, ihre Existenz als Bürger des Reiches Gottes nachweisen? Durch ein Taufschein?

Gut, für Gott selbst benötigen wir keinen Nachweis. Als Herr und Gott kennt er uns besser als wir uns selbst. Welchen Nachweis kann ich aber meinen Mitmenschen vorlegen?

Unabhängig davon, ob das überhaupt nötig ist, wird es nie ein Stück Papier sein können, dass meine Zugehörigkeit zum Reich Gottes belegt. Es ist viel mehr mein Leben, dass davon zeugt, wo ich hingehöre.

Paulus benutzt dafür das Bild des Botschafters. Ein neu geborener Mensch lebt als abgesandter Jesu! Eine Aufgabe die man weniger durch eine Urkunde, als viel mehr durch das alltägliche Leben nachweist.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gesegnete Zeit, in der wir nicht zwanghaft, sondern durch die Versöhnung mit Gott, unsere Nachfolge leben. 

Manuel

teilen |

zurück zu News