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Angedacht - 3/4 ist OK

08. Januar 2016 11:00 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Ch. Wiesengrün

In dieser Woche hatte ich eine ungeplante Begegnung mit dem Zahnarzt meines Vertrauens. Ein Backenzahn meldete durch ständige Schmerzen sein Bedürfnis nach Behandlung an. Ein Blick in den Mund, ein, zwei prüfende Untersuchungshandgriffe und die Ursache war gefunden. Karies am Zahnhals.

Das weitere Prozedere von Spritze, Bohren und Wurzelbehandlung will ich an dieser Stelle gern vernachlässigen. Den Satz des Doc's, nach der Beendigung des Bohrens, klingt bei mir aber immer noch nach. „Drei Viertel des Zahnes sind OK, aber das eine Viertel macht die Probleme. Das kriegen wir aber hin!“

Denke ich über die Stunden vor dem Besuch der Zahnarztpraxis nach, dann gewinnt diese Aussage eine völlig verdrehte Bedeutung! Die Zahnschmerzen haben dazu beigetragen, dass ich mich gänzlich, nicht nur zu einem Viertel unwohl gefühlt habe, obwohl nur 1/4 eines kleinen Körperteiles Problem gemacht hatte.

Die gute Botschaft des Fachmannes, dass 3/4 des Zahnes OK sind, spielte dabei erst einmal gar keine Rolle. Kleine Ursachen, große Wirkungen! Bereits der kleinere Teil eines Ganzen übt über den Rest hinaus massiven, lebensstörenden Einfluss aus.

Erst im zweiten Anlauf habe ich die Botschaft, dass nach der Behandlung der Zahn wieder als ein kuriertes Ganzes funktionieren wird, realisiert.

Wie oft nehmen wir nur die negativen Botschaften wahr? Wie oft lassen wir uns von ihnen beeinflussen? Wie oft treffen wir aufgrund solcher Botschaften falsche Entscheidungen.

Aus dem 3/4 –Blickwinkel können wir mit Gott dagegen ein Leben aus der 4/4-Sicht führen. Weil er sich unser immer als Ganzes annimmt!

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

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