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Angedacht - Zeitschaltuhr

13. November 2015 10:00 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: unbekannt

Auf dem Parkplatz vor unserer Tür sind zwei Laternen installiert. Als ob sie sich verabredet hätten, sind sie kurz hintereinander ausgefallen. So richtig bemerkt hat das aber niemand.

Die dunkle Jahreszeit hat das Thema nun aber in das Bewusstsein der Hausbewohner gerückt. Dennoch hat es eine ganze Weile gedauert, bis es zu einer Absprache über einen Termin und die Vorgehensweise der Reparatur kam.

Nun ist es geschafft. Die defekten Glühlampen sind ausgetauscht. Ein Hausbewohner meinte nach dem Austausch, dass es ja irgendwie doof sei, weil man mit der Überprüfung, ob die Laternen ihren Dienst wieder aufnehmen würden, warten müsse, bis es dunkel wird.

Wenn Jesus davon spricht, dass seine Nachfolger ihr Licht leuchten lassen sollen, dann geht es ihm sicher nicht um die Tageszeiten, in denen man ohne das Hilfsmittel eines Lichtes nichts mehr sieht. Es geht darum generell ‚zu leuchten’.

Bei der Auswechslung der Glühlampen fiel mir diese Aufforderung von Jesus ein. Seither frage ich mich, wann ich wo und wie als sein Licht aktiv bin. Wie das gelingt und wo es Sinn macht.

Und überhaupt, würde man es merken, wenn ich meinen Dienst als Lichtquelle unterbreche, oder gar einstelle?

Bei unseren Laternen haben wir zur Überprüfung die Zeitschaltuhr verstellt, um sie nach erfolgreicher Prüfung wieder zurück zu stellen.

In der Nachfolge gibt es keine Zeitschaltuhr. Da dürfen wir   unseren ‚Strom nach Herzenslust verschwenden’!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen Sabbat, an dem du neue Impulse erhältst um dein Licht zu neu zu justieren. Matth. 5:14ff

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

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