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Angedacht - Völlig im Dunkeln

30. Oktober 2015 11:45 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Nick Herbold

Beim Befahren des Parkplatzes vor meiner Haustür fiel es mir erst beim 2. Hinsehen auf. Die Laternen waren trotz später Stunde nicht in Betrieb. Ein Parkplatz in völligem Dunkel kann schon etwas Gespenstiges haben.

In unserer Region üben die Kinder in Kindergarten und Grundschule in diesen Tagen die Lieder für die bevorstehenden Laternenumzüge. Das wohl bekannteste Lied, „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir...“, fiel mir indes beim Aussteigen aus meinem PKW ein. Und ich ertappte mich, wie ich es leise vor mich hin summte.

Die Strophen, dieses kleinen Kinderliedes haben durchaus etwas Beruhigendes. Ist hier doch die Rede davon, dass andere das Licht sehen können; dass ich mich im Licht der Laterne nicht fürchten muss; und der Wunsch, dass sie nicht verlöscht.

Wir sind durch Jesus aufgefordert in dieser Welt Licht zu sein. Bevor ich dazu große theologische Abhandlungen schreibe, will ich es ganz praktisch angehen. So wie es das kleine Lied von der Laterne tut.

Heute frage ich mich - und wenn ihr wollt, auch euch - ob mein Licht von anderen gesehen werden kann. Kann ich mit meinem Licht dazu beitragen, dass andere sich nicht fürchten müssen? Was muss geschehen, damit mein Licht nicht verlischt?

Das Licht, dass Gott uns verheißt, ist um ein Vielfaches größer, stärker und mächtiger. Im Jesajabuch (Kap. 60:19) wird für die Zukunft sogar verheißen, dass Gott selbst unser Licht ist.

Wie gut, dass der, der selbst das Licht ist, uns in unserem Lichtsein den Weg zeigt und nicht im Dunkeln stehen lässt.   Mt. 5:16

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

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