News

Angedacht - 'Ein Volk sprengt seine Mauern'

02. Oktober 2015 10:30 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Manuel Bendig

Zum Tag der deutschen Einheit dürfen wir in diesem Jahr auf 25 Jahre Wiedervereinigung zurückblicken.

1989/90 war ein spannendes, ein geschichtsträchtiges und zugleich herausforderndes Jahr. Menschen durften sich nach Jahrzehnten der Trennung und Willkür frei bewegen und ihr Leben fern von Diktatur und Verfolgung gestalten.

25 Jahre danach fragt man sich natürlich, was sich in diesen Jahren alles verändert hat. Was hat die Wiedervereinigung gebracht, wo sehen wir noch Entwicklungspotential? Allerdings muss auch die Anmerkung erlaubt sein, dass in einigen Köpfen die Mauer immer noch nicht abgerissen ist.

Überhaupt sind es die Mauern in unserem Kopf, die einer ‚Wiedervereinigung’ mit unserem Nächsten und somit auch mit Gott im Weg steht. Es ist die Mauer in unserem Kopf, die uns dazu treibt die verrücktesten Ideen und Pläne zu entwickeln um dem Gegenüber alles andere als wohlwollend gegenüber zu stehen.

Nahezu 2000 Jahre nach der größten und bedeutendsten Wiedervereinigung aller Zeiten sind wir dran, neben dem ‚Kleinkram’ des Alltags uns wieder neu auf unser Gegenüber zu besinnen. Es ist an der Zeit, auch ohne Jubiläum darüber nachzudenken, welche Mauern wir noch im Kopf aufgebaut haben und pflegen.

Jesus Christus hat die Mauern zwischen uns und Gott endgültig eingerissen. Einseitig und ohne Vorbehalte.

So gesehen ist der 3. Oktober in diesem Jahr ein guter Tag um über die ‚Wiedervereinigung’ Gottes nachzudenken. Es lohnt sich aber auch über die eigenen Mauern nachzudenken, die nach wie vor in unserem Kopf bestehen.          Epheser 4:32

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

teilen |

zurück zu News