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Angedacht - Die überraschende Botschaft

17. September 2015 10:45 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Stephanie Hofschläger - pixelio.de

Es war an einem herrlichen Sommermorgen in Südfrankreich. Mit hunderten von Pfadfindern saß ich in der Arena und wartete gespannt auf die Andacht. Gespannt deshalb, weil der Jugendabteilungsleiter, der das internationale Pfadfinder-Camp leitete, die vorangegangenen Tage seine Zuhörer mit manch überraschender Botschaft gefesselt hatte.

Auch an diesem Morgen hat er sein Publikum mit einem Satz überrascht, der mir seitdem im Gedächtnis haften geblieben ist. Es schmetterte den Satz mit ernster, ein wenig unbeteiligt wirkender Miene in die große Runde. „Du kannst tun was du willst!“ Pause. Es war eine längere Pause. Das Murmeln der verwunderten, teils verunsicherten Zuhörer schien kein Ende nehmen zu wollen. Nach einer gefühlten Ewigkeit folgte der alles erklärende Nachsatz: „Bedenke aber stets die Folgen!“

Was ist es, das bis heute übrig geblieben ist? Nein, es ist nicht der zu vermutende Freibrief, den manch einer hinter dem ersten Teil der Aussage vermuten könnte. Es ist auch nicht der Finger erhebende Nachsatz, der so eine nachhaltig Wirkung hinterlassen hat. Es ist die Kombination von beidem.

Es ist das Bewusstsein, dass es nicht die Verbote, sondern die Gebote Gottes sind, die ER über unser Leben setzt. Es ist der Wunsch, dass ich nicht gedankenlos handeln möchte, sondern stets darüber nachdenke, welche Folgen mein Handeln nach sich zieht. Folgen für mich,  für mein Gegenüber oder, und das ist das Bedeutendste von allem: Welche Folgen zieht mein Verhalten in der Beziehung zu meinem HERRN nach sich?

Wir, ob jung oder alt, haben seinerzeit sehr wohl verstanden, das es kein Freibrief war. Es ist eine Hinführung in eine besondere Beziehung zu unserem Herrn, und das auch noch heute.    1. Korinther 6:12

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

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