News

Angedacht - Nicht zugehört?

28. August 2015 11:00 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: A. Reinkober

„Du kannst wohl nicht hören?!“ Diese Art von Frage habe ich als Kind des Öfteren gehört, wenn ich mich nicht an die Anordnungen meiner Eltern oder Lehrer hielt.

Was das Hören angeht, haben sich die Frage mit der Zeit nicht maßgeblich verändert: „Hörst du mir eigentlich zu?“, scheint dabei noch die harmloseste Art zu sein.

Fest steht, dass mangelndes Zuhören (gemeint ist überhören, weghören, unkonzentriertes Hören) zu den meisten Missverständnissen und anschließenden Problemen im zwischenmenschlichen Bereich führt.

Immer dann, wenn zwischen zwei Menschen oder Gruppen Probleme auftreten, fragt man sich als erstes, ob die Kommunikation richtig gelaufen ist. Und in Kommunikation haben das Reden und das Hören einen gleich wichtigen Stellenwert.

Selbst in der Kommunikation mit Gott sind wir auf das Hören angewiesen, obwohl die wenigsten von uns wahrscheinlich Gott schon einmal verbal haben reden hören.

Wenn wir mit Gott leben, gehört die Kommunikation zwischen ihm und uns unweigerlich zum Leben eines Nachfolgers. Jesus hat seine Zuhörer sehr häufig auf das Hören aufmerksam gemacht. „Wer diese meine Rede hört, ... der das Wort hört, ... hört zu und begreift's!“

Worauf hörst du? Wenn du auf Gott hörst,  in einem Wort in der Predigt, oder beim Lesen seinem Wort, und das Gehörte auf dich wirken lässt, was bewegt dich dabei?

In unser schnelllebigen und medienreichen Zeit gibt es so viele Dinge, die wir tagtäglich hören. Wie schnell überhören wir dabei die wirklich wichtigen Dinge? Die Impulse, die um uns herum so laut sind bringen uns in Gefahr SEINE notwendigen Informationen nicht mehr hören zu könne, weil sie von anderen Dingen übertönt werden.               Psalm 143:8

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

teilen |

zurück zu News