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Angedacht - Fluch und Segen

09. Januar 2015 11:00 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend

Foto: Thommy Weiss -pixelio.de bearbeitet

Wir saßen gemütlich bei einer gepflegten Tasse Tee beieinander und plauschten über das ein und andere. Das Tagesgeschehen war bereits abgearbeitet, als es doch noch einmal in einer Nebenbemerkung meines Gegenübers aufblitzte.

„Das mit dem Internet ist sowieso alles Müll!“  Mein Gegenüber verteidigte seine Internetabstinenz dann auch sofort mit den Spionageaktivitäten der USA gegen „alle“ freien Bürger dieser Erde. „Deshalb“, so meine Gesprächspartnerin, „habe ich auch kein Internet“!

Unweigerlich entfachte nun eine ‚Austausch’ über das Für und Wider von Smartphones, Facebook, Twitter, das Internet schlechthin, die globalen Entwicklungen in Wirtschaft, Sprache und Kultur...

Und ja, ich muss zugeben, es hat alles irgendwie seine guten und schlechten Seiten. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Entwickelt jemand eine geniale technische Lösung für ein Problem des Alltags, dauert es nicht lange und irgendjemand missbraucht die neue Errungenschaft für eigenen, nicht gerade positive Zwecke, oder um sich selbst zu bereichern. Dabei schadet er dem, der seine Idee  für sich oder andere positiv nutzen wollte.

Angefangen von der Spaltung des Atoms bis nicht zuletzt zur weltweiten Vernetzung durch das Internet. Alles kann so eingesetzt werden, dass es als Segen aber auch als Fluch wirkt.

Jesus hat in seiner Bergpredigt eine inzwischen sprichwörtlich genutzte Aussage als Prinzip formuliert, die uns dabei helfen kann, dass unser Denken, Reden und Handeln stets zum Segen dienen kann. „So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch.“ (Matthäus 7:12)

Eine gesegnete Zeit

Manuel Bendig

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