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Angedacht - 'Dauernd jetzt'

26. Dezember 2014 14:00 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend

Foto:Karl-Heinz Laube pixelio.de

Das Jahr neigt sich seinem verdienten Ende zu! In den freien Tagen hatte ich hier und da Zeit innen zu halten. Zurückzuschauen und die letzten knapp 12 Monate revuepassieren zu lassen.

Dabei festigte sich der Eindruck, dass wir allesamt von dem ‚Jetzt’ gefangen genommen werden.

Der deutsche Musiker und Schauspieler Herbert Grönemeyer hat auf seinem neusten Album in dem Lied ‚Wunderbare Leere’ das Thema angedacht. Im Refrain heißt es: „Ich dauer jetzt, leb momentan heute, mache ich mir keine Sorgen, ich fass sie morgen wieder an, leb momentan und falle frei, es herrscht wunderbare Leere, schwerelos und die Welt sperrangelweit.“

Und ich frage mich, ob das der Weg ist, aus dem Zuviel herauszutreten? Oder doch lieber das lange Zeit vorweg planen, nichts dem Zufall überlassen? Was ist es, das uns und unser Planen diktiert?

Dabei fällt mir auf, dass ich immer dann, wenn ich mich auf die eigenen Pläne, das eigene Bemühen und die eigenen Ideen verlasse, in dem Zustand des Dauernden Jetzt befinde.

Dem gegenüber stellt bereits der weise Salomo (Prediger 3) uns das Prinzip Gottes vor Augen: „Alles hat seine Zeit, alles auf dieser Welt hat seine ihm gesetzte Frist“! Die Aufzählung in den nun folgenden Sätzen zeigt eine Vielfalt, die kein Ende zu haben scheint. Sagt mir, dass alles, wirklich alles seine Zeit hat. Das Dauernde ‚Jetzt’ steht dem immer zu rechter Zeit gegenüber. Ebenso sie Wunderbare Leere der angespannten und geplanten Aktion.

Hier erweist sich das Innehalten am Sabbat, das Gott uns in der Schöpfung selbst vorgelebt hat, als ganz aktuelles Lebensprinzip!

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine reich gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

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