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Angedacht - Der Esel

08. August 2014 10:30 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW

Quelle: Gioia pixelio.de

Neulich bin ich auf eine Fabel* gestoßen, die ich gern mit euch teilen möchte. 

Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in den Brunnen. Mitleidserregend schrie das Tier Stunde um Stunde, während der Bauer überlegte was zu tun sei. Zuletzt kam er zu dem Schluss, dass das Tier doch sehr alt und nun ja auch verletzt sei und dass der Brunnen sowieso aufgefüllt werden müsse. So wäre es die Anstrengung wert sei, den Esel zu retten. Er lud alle seine Nachbarn ein, ihm zu helfen. Und so griffen sie alle zur Schaufel und begannen den Brunnen mit Erde zu füllen. Der Esel schrie und trampelte trotz seiner Verletzung herzzerreißend.

Nach einiger Zeit ließ sein Geschrei zur Verwunderung aller nach. Einige Schaufelladungen später schaute der Bauer in den Brunnen hinunter und was er sah, erstaunte ihn sehr. Mit jeder Schaufel Erde, die auf seinen Rücken landete, tat der Esel etwas Erstaunliches: er schüttelte sie ab und stellte sich darauf. Und sowie der Bauer und seine Nachbarn mehr Erde in den Brunnen schaufelten, schüttelte er auch diese ab und stieg dabei Schritt für Schritt höher. Nachdem nun einige Zeit vergangen war, erschienen zum Erstaunen aller die Vorderbeine des Esels über dem Brunnenrand - und schließlich sprang das Tier heraus.

Das Leben wird auch in den kommenden Wochen und Monaten so manche Probleme, Dreck und Unrat mit sich bringen und auf uns abladen. Die Kunst des Lebens besteht nun darin, den Schwierigkeit und Problemen zu begegnen.

Mit dem Bewusstsein, dass der Herr uns begleitet, uns in unserer jeweiligen Situation nicht aus den Augen verliert, gilt es das Unsrige zu tun und gleichzeitig auf die Hilfe und Gnade Gottes zu vertrauen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine Woche, in der wir kraft- und vertrauensvoll nach vorn (oben) schauen können.

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

 

* Quelle unbekannt

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