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Angedacht - facebook

25. Juli 2014 10:00 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW

Quelle: unbekannt

In seiner Kolumne im Wochenmagazins stern  provoziert Rolf Dobelli (47) die Leser mit Fragen, um zum Nachdenken anzuregen. In der Vergangenen Woche waren es Fragen zu Gott. So lautete eine Frage: „Würden Sie ihn als Freund akzeptieren, wenn Gott Ihnen auf Facebook eine Freundschaftsanfrage schickte?“

Nachdem ich die Fragen nach Wohl und Wehe von facebook für mich geklärt hatte, habe ich mich auf die ‚dobellische’ Provokation eingelassen. Habe mich gefragt, wie und ob ich Gott bei facebook überhaupt erwarten würde. Wo rechne ich mit ihm, erwarte ich seine Auf-Mich-Zukommen?

Dann fällt mir da noch Mose ein, der ein ganz anderes – aber ebenso unerwartetes – ‚Facebookerlebnis’ mit Gott hatte. Er wurde von Gott in einem brennenden Busch überrascht. Ein Busch, der brannte, aber nicht verbrannte. Stellen wir uns einmal vor, Mose hätte erst einmal begonnen über Sinn und Unsinn der Aktion nachzudenken.

Ich möchte diese Provokation für mich gerne weiterdenken. Möchte die Fragen auf mich wirken lassen, damit ich mir klar darüber werde, was ich wo und wann von Gott wie erwarte.

Nicht zwingend spektakulär, aber doch eindeutig. Nicht unbedingt im Trend liegend, aber doch auf mich persönlich zugeschnitten. Nicht völlig überraschend, aber doch vertrauend darauf, dass ER mich meint.

Würde ich ihn als Freund akzeptieren? Ja unbedingt! Nicht als einen unter hunderten! Nicht als einen, mit dem ich Spiele, Gerüchte und Skandale teile! Aber als einen, den ich gern anstupse, auf dessen Anstupser ich warte und mich immer wieder darüber freue. Als einen Freund, den ich möglichst vielen Menschen als Freund vorschlagen möchte.

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

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