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Angedacht - Eine Frage der Perspektive

04. Juli 2014 13:27 von Dennis Bischoff | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW

Karl-Heinz Liebisch / pixelio.de

„Man sieht, was man sehen will.“ Ich würde ergänzen: Man sieht, wofür man bereit ist es zu sehen.

An dieser Redewendung ist einiges dran. Ein Beispiel: man findet ein bestimmtes Auto besonders gut oder hat sich ein neues Auto gekauft und auf einmal ist die eigene Sichtweise nicht mehr dieselbe. Plötzlich sieht man viel häufiger Autos dieses Typs. Sie waren vorher zwar auch schon alle da, aber man hatte keinen Blick für sie. Diesen Gedanken kann man auf viele Bereiche anwenden. Hat man z.B. eine Lieblingsklamottenmarke, dann geht es manchmal ganz von alleine, dass einem diese Kleidungsstücke auch bei anderen auffallen.

Man sieht wirklich das, wovon man geprägt ist. Und obwohl das so ist, käme wohl niemand auf die Idee zu sagen, dass es die Autos oder die Klamotten in Wirklichkeit nicht gibt. Dass sie nur Einbildungen sind, weil ich jetzt eben auf diese Marken eingestellt bin.


Beginnt man an Gott zu Glauben und lebt mit ihm, dann betrachtet man die Dinge auch plötzlich anders oder ganz neue Sachen fallen einem auf. Man kann Gottes Handeln im eigenen Leben plötzlich „sehen.“ Wo man vorher vielleicht von Zufall oder Glück gesprochen hätte, erkennt man nun das Eingreifen Gottes. Warum sollte man hier nun sagen, dass das alles nur Einbildung ist? Vielleicht ist das Handeln Gottes genauso real wie die Autos und die anderen Gegenstände, nur sehen wir es nicht.


Ich denke wir können uns dafür entscheiden, ob in unserem Leben alles so bleibt wie bisher oder ob wir, mit den Worten eines amerikanischen Pastors gesprochen, Wunder, Schönheit und Erstaunliches sehen werden!

Die Frage lautet vielleicht gar nicht so sehr: Gibt es Gott und wirkt er auch heute noch, sondern eher: Bin ich bereit IHN zu sehen?

 

Liebe Grüße und Gott mit euch,

euer Dennis Bischoff

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