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Angedacht - Mut zur Nähe

27. Juni 2014 10:49 von Dennis Bischoff | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW

Rike / pixelio.de

Die Menschenmenge muss sich ganz schön gewundert haben:

Da heilt Jesus doch tatsächlich einen Aussätzigen und das indem er ihn berührt:

„Da kam ein Aussätziger und fiel vor Jesus nieder: "Herr, wenn du willst, kannst du mich heilen!" Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: "Ich will es tun! Sei gesund!" Im selben Augenblick war der Mann von seiner Krankheit geheilt.“ (Matthäus 8, 2.3)

Das war eigentlich ein Unding, denn mit einem Aussätzigen sollten man eigentlich keinen engeren Kontakt pflegen. Daher mussten sich Aussätzige in der Regel zu erkennen geben und lebten außerhalb der Stadt (3. Mose 13, 45. 46; 2. Könige 7, 3). Dennoch kümmerte sich Jesus genau um diese Außenseiter und heilte den Mann durch diese Geste der Liebe und Nähe. Auch heute werden Menschen aus verschiedensten Gründen ausgegrenzt: Geschlecht, Größe, Kleidung, Aussehen, Besitz, Herkunft oder Hautfarbe. All diese Gründe haben nichts mit den sinnvollen Sicherheitsvorkehrungen bei einer ansteckenden Krankheit zu tun. Solch eine Ausgrenzung hat zur Folge dass Menschen sich schlecht, wertlos und alleine fühlen und Persönlichkeiten zu Bruch gehen. Wir alle brauchen Liebe und Zuneigung und dennoch grenzen wir aus, bekämpfen und verletzen wir uns! Daher ist es so wichtig, dass uns Jesus herausfordert auch dem Menschen Respekt, Zuneigung und Liebe entgegenzubringen, der uns nicht passt oder den die Gesellschaft nicht achtet. Jesus Vorbild macht uns klar, dass Gott für jeden Menschen da ist und sich besonders um den kümmern will, der innerlich zerbrochen, allein und mutlos ist! Ich hoffe, dass wir diesen „Mut zur Nähe“ besitzen. Gott möge uns darin helfen und segnen.

 

Herzliche Grüße und Gott mit Euch,

euer Dennis Bischoff

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