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Angedacht - Machtfragen

21. Februar 2014 11:20 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, Bayern, BW, NRW

Quelle: www.naanoo.tv

Die Bilder, die von der Auseinandersetzung zwischen der Regierung und der Opposition in der Ukraine durch die Presse gehen, treiben einem auch aus 1.500 km entfernt das Grauen in den Kopf. Die Meinungen derer, mit denen man sich austauscht sind ganz unterschiedlich. Aber eines haben sie alle gemein. Die Verurteilung von brachialer Gewalt.

Heute stehen die Ukraine und Thailand in unserem Fokus. Gestern waren es Ägypten, die Türkei und Syrien. Überall das gleiche Bild. Ein grausames Aufeinander-losgehen mit allen möglichen Mitteln.

Gemein haben diese Auseinandersetzung alle die Frage nach der Macht. Der eine will sie nicht verlieren, der andere strebt danach sie unbedingt zu gewinnen. Und dabei wird uns, die wir in den ‚friedlichen’ Ecken der Welt leben, klar, dass die Frage nach der Macht auch vor unserer Tür voll im Gange ist. Nicht mit Gewalt, aber trotzdem mit allen sich bietenden Mitteln.

Johannes hat in seiner Beschreibung der Fußwaschung formuliert, dass Jesu wusste, dass der Vater ihm alle Macht verliehen hat. Er hat diese Macht allerdings mit Eigenschaften und Handlungsweisen gefüllt, die uns, die wir in unserem kleinen Umfeld häufig auch um die Macht ringen, aufhorchen lassen sollten. Selbst in dem Moment, wo ihm seine Gegner die Macht streitig machten, hat er nie Gewalt angewandt. Obwohl er auch dazu alle Fähigkeiten zur Verfügung gehabt hätte.

In der Bergpredigt fordert ER seine Nachfolger auf friedfertig zu sein. Friedfertig ist nicht gleichbedeutend mit kuschen. Aber es kommt auf die Mittel an, die ich anwende.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine friedfertige Woche, in der es uns gelingt SEINEM Vorbild nachzueifern. 

Eine gesegnete Zeit Manuel Bendig

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