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Angedacht - Bunte Mischung

17. Januar 2014 00:00 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW, Hansa, NIB, Bayern, BW

Foto: I. Friedrich pixelio.de

Wenn die silberne Dose geöffnet wird, beginnt das große Suchen. Jeder sucht sich die Lakritzsorte aus der Dose, die er am liebsten mag. Sie mag alles, wo viel Lakritz enthalten ist. Er mag die Stücke, in denen der Lakritzanteil eher weniger groß ist, dafür aber die weiße oder hellbraune Zuckerschicht nicht fehlen darf.

Wir sind wählerisch! Leider trifft das nicht nur bei Süßigkeiten zu. Nicht selten gehen wir mit den Menschen um uns herum genauso um, wie bei der Lakritzauswahl. Wir haben Lieblingslehrer, Lieblingsschwestern- oder Brüder, Lieblingstanten – und Onkel....

Im Grunde ist das normal und nicht jeden kann man gleich mögen. Hier spielen ja auch Sympathie und Antipathie, sowie die Erfahrungen, die man mit einem Menschen gemacht hat, eine wesentliche Rolle.

Stellen wir uns aber einmal vor, Gott wäre so wählerisch mit uns. Er hätte in jedem Haus, jeder Straße oder Stadt seine Lieblinge. Das wäre doch verheerende, oder?
Aber die gute Nachricht ist, dass Gott uns anders ansieht, als wir es untereinander tun. Gott sieht die Person nicht an. Er macht keinen Unterschied! Vor ihm sind alle gleich!

Diese Einsicht spielt für unser Leben eine wesentliche Rolle. Wenn mich jemand ohne Wenn und Aber liebt, dann muss ich mich nicht bei jeder Gelegenheit fragen, was ich tun muss, um seine Gunst zu erwerben, oder ihm zu gefallen.

Mehr noch! Wenn ich weiß, dass Gott mich liebt, obwohl ich so bin, wie ich bin, dann beeinflusst das mein Selbstwertgefühl und meine Beziehung zu ihm.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine neue Woche, in der wir uns von dem Gedanken mitnehmen lassen, dass Gott jeden von uns gleich liebt. Und was das konkret in meinen gegenwärtigen Lebenssituationen für die Menschen bedeutet, die nicht zu meinen Lieblingen gehören.  Apostelgeschichte 10:34f

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